Tipps für Fernreisen und lange Touren mit dem Motorrad

03.02.2015 20:06 von Peter Meurer

Kleinere Tagestouren oder auch Wochenendtrips haben sicher die meisten Biker bereits gemacht. Diese lassen sich mit wenig Aufwand spontan angehen und haben kaum höhere Ansprüche in sich, als der Alltagsgebrauch des Motorrades. Anders sieht das aus, wenn eine längere Reise mit dem geliebten Zweirad unternommen wird.

 

Wer sich hier allzu unbedacht frei nach Amundsens Devise "Abenteuer ist nichts, als eine schlechte Planung" ins Ungewisse stürzt, kann sich auf allerlei Komplikationen gefasst machen. Wer das Abenteuer Motorradreise wirklich genießen will, sorgt deshalb im Vorfeld für eine bestmögliche Vorbereitung. Je nachdem, wo die Reise hingeht, fallen unterschiedliche Anforderungen an.

 

Wie bei jedem Urlaub sind gewisse sprachliche Grundkenntnisse von Vorteil. Die Beantragung oder Verlängerung eines Passes kann nötig sein, gewisse Impfungen und vieles mehr, sollten beachtet werden.

 

Vor allem aber, ist ein technisch einwandfreies Fahrzeug und ein möglichst hochwertiges Gepäcksysteme von großer Bedeutung, um nicht irgendwo im Nirgendwo in die Bredouille zu kommen. Grundsätzlich gilt hier: Schwere Dinge so tief wie möglich anbringen. Auf diese Weise liegt der Schwerpunkt des Motorrades weiter unten, was für mehr Sicherheit durch besseres Handling sorgt.

 

Auch die gleichmäßige Verteilung zwischen Heck und Tankrucksack muss gewährleistet sein, um ein angenehmes Fahrgefühl aufrecht zu erhalten. Lädt man z. B. zu viel Gewicht auf den hinteren Teil, kann beim Beschleunigen das Vorderrad die Bodenhaftung verlieren und sich in die Höhe heben. Das kann zwar cool aussehen, sich aber sehr uncool anfühlen. Ist man bei der Reise nicht alleine auf dem Motorrad unterwegs, gilt es natürlich dieses zusätzliche Gewicht auch mit einzuberechnen, was die Reifen und Federung angeht.

 

Um für einen anhaltenden Fahrkomfort und vor allem maximale Sicherheit zu sorgen, ist vor Reisebeginn unbedingt ein gründlicher Fahrzeugcheck durchzuführen. Auch wer technisch versiert ist und sein Bike gut kennt, sollte es in diesem Fall lieber einer Fachwerkstatt anvertrauen. Nichts ist so ärgerlich - und gefährlich - wie eine Panne auf irgendeiner verlassenen Landstraße, womöglich viele Kilometer vom nächsten Ort entfernt.

 

Dieses Risiko lässt sich mit einer frisch gewarteten Maschine auf ein Minimum reduzieren. Dafür muss auch nicht alles überholt werden. Einige Verschleißteile aber, wie etwa

 

  • Reifen
  • Kette
  • Bremsen
  • Zündkerzen

 

sollten sicherheitshalber auch dann geprüft bzw. ausgetauscht werden, wenn die Fahrtüchtigkeit an sich noch gegeben ist.

 

Bei den Reifen gönnt man sich auch bei noch ausreichend vorhandenem Profil besser neue Pneus, da die Abnutzung bei langen Touren und mit dem höheren Gewicht sehr viel stärker ausfällt, als es im Alltag der Fall ist.

 

Selbstverständlich sind auch die Bremsen vorher zu überprüfen und kleinere Wartungsmaßnahmen empfehlenswert, wie Ölwechsel, das Reinigen aller Filter, Wechseln von Zündkerzen und das Spannen der Kette.

 

Am besten erklärt man dem Mechaniker seines Vertrauens, wohin und wie lange die Reise gehen soll, dann kann die Maschine ganz gezielt vorbereitet werden.

 

Welche Werkstatt dafür letztendlich die richtige ist, lässt sich am leichtesten online herausfinden. Dabei hilft das Portal autoservice.com, auf dem man schnell und kostenlos Werkstätten in der Nähe findet - vor und während der Reise.

 

Bon voyage!

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03.02.2015 20:06

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Kleinere Tagestouren oder auch Wochenendtrips haben sicher die meisten Biker bereits gemacht. Diese lassen sich mit wenig Aufwand spontan angehen und haben kaum höhere Ansprüche in sich, als der Alltagsgebrauch des Motorrades. Anders sieht das aus, wenn eine längere Reise mit dem geliebten Zweirad unternommen wird.

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